Theurer: Fremdenfeindlichen Agitatoren nicht nachgeben – Anstrengung der gesamten Gesellschaft für Lösungen und Akzeptanz gefordert

Theurer: Fremdenfeindlichen Agitatoren nicht nachgeben – Anstrengung der gesamten Gesellschaft für Lösungen und Akzeptanz gefordert

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Zum Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Wertheim erklärt FDP-Bundesvorstandsmitglied und der FDP-Landesvorsitzende Michael Theurer MdEP:

„Es ist erschreckend, dass es schon wieder einen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Baden-Württemberg gegeben hat. Diese abscheuliche Tat verurteilen wir in aller Schärfe. Die breite Mehrheit der Bürger steht zur Aufnahme von Menschen in Not. Der gemeine Anschlag tritt auch die großen Anstrengungen der haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mit Füßen. Es ist unsere humanitäre Pflicht, schutzsuchende Menschen bei uns aufzunehmen, sie angemessen zu behandeln und ihnen Schutz und Nächstenliebe entgegenzubringen. Die Politik und die Gesellschaft als Ganze ist in der Pflicht, den Helferinnen und Helfern Unterstützung, Anerkennung und Dankbarkeit zukommen zu lassen. Die Dimension der Flüchtlingskrise ist eine riesige Herausforderung. Dass dabei praktische Probleme auftreten ist unvermeidlich: die müssen in einem demokratischen Diskurs offen angesprochen und gelöst werden. Zudem müssen Bundes-und Landesregierung die Kommunen bei den Kosten der Unterbringung entlasten und Wege aufzeigen, wie eine schnelle Integration in den Arbeitsmarkt gelingen kann. Nichts integriert Menschen besser in eine Gesellschaft als Arbeit und eigenverantwortliches Handeln. Hier müssen wir die Menschen bereits am ersten Tag nach Ankunft unterstützen. Neben einer standardisierten Qualifikationsabfrage, Rechtssicherheit für Betriebe und verpflichtenden Integrationskursen muss auch gewährleistet sein, dass wir genügend Personal für Vorbereitungsklassen, in den Jobcentern und vor allem bei der Bearbeitung von Asylanträgen vorhalten. Dazu hat die FDP-Fraktion bereits substantielle Vorschläge gemacht.“

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