Erstes MEP Donauforum des Jahres 2013

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Am Mittwoch, den 27. Februar 2013 fand auf Einladung der Vorsitzenden, Silvia Adriana Ţicău, MdEP, und Michael Theurer, MdEP, dem stellvertretenden Vorsitzenden, im Europäischen Parlament das erste MEP Donau-Forum des Jahres statt. Das MEP Donau-Forum ist ein fraktionsübergreifendes Netzwerk von Europaabgeordneten, das sich für die Umsetzung der Donauraumstrategie einsetzt.

Diesmal stand der Austausch über die jüngsten Entwicklungen und das Potential des Donauradwegs im Mittelpunkt. Aus verschiedenen Blickwinkeln wurde über die bisherigen Erfahrungen berichtet sowie über die Möglichkeiten diskutiert, wie die Donauregion im Hinblick auf den Radtourismus weiter unterstützt und gefördert werden kann. Als Redner waren eingeladen (in der Reihenfolge der Präsentationen): Ilona Lelonek Husting, Policy Officer, General-Direktion Unternehmen und Industrie der Europäischen Kommission; Michael Cramer, MdEP, Mitglied des Verkehrsausschusses des Europäischen Parlaments; Daniela Schily, Projekt Leader, Danube Competence Center (DCC) – Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ); Ádám Bodor, Director EuroVelo, Cycling Tourism and Regional Policy, European Cyclists‘ Federation. Dolf Plijter und Michael Cwik vertraten die Gruppe der Donauradfahrer um Ernst Piehl, die in den Jahren 2010, 2011 und 2012 im Sommer eine Fahrradtour entlang der Donau organisiert hatten, an der auch Michael Theurer zwei Mal etappenweise teilgenommen hat.

Die über die letzten Jahre rapide steigende Zahl der Radtouristen zeigt, dass man mit der eingeschlagenen Strategie, den Donauradweg auszubauen, auf dem richtigen Weg ist, obwohl es an verschiedenen Stellen noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. „Der Donauraum hat ein enormes Potential für nachhaltigen Tourismus. Es muss daher unser gemeinsames Ziel sein, einen vergleichbar hohen Standard entlang des gesamten Donauradwegs zu erreichen, um weitere Radtouristen für die Region zu begeistern“, so Michael Theurer, der das erste Donau-Forum des Jahres leitete. Denn wie auch aus den Präsentation und der anschließenden Diskussion hervorging, gibt es noch Handlungsbedarf. In einem ersten Schritt soll die Beschilderung der Radwege entlang der gesamten Strecke vervollständigt und auf ein einheitliches Niveau gebracht werden, bevor im weiteren Verlauf über eine Verbesserung der Infrastruktur nachgedacht und diskutiert werden muss, da es vor allem in den südlicheren Anrainerstaaten aufgrund fehlender Brücken und Fähren zu Schwierigkeiten bei der Überquerung der Donau kommt. Durch den abschließenden Bildvortrag mit Impressionen der dreiteiligen Donauradtour von der Quelle bis zum Donaudelta in den Jahren 2010 bis 2012 gelang ein gelungener Abschluss des Treffens. Michael Theurer zeigte sich mit dem Ergebnis des Donau-Forums sehr zufrieden und ist vom bisherigen Konzept überzeugt: „Wir haben bisher sehr viel für die Donauregion erreicht und wollen diesen erfolgreichen Weg in der Zukunft gemeinsam weitergehen. Das MEP Donau-Forum wird als Ansprechpartner zur Donauraumstrategie ernst genommen und zu Expertenrunden eingeladen, um die Sicht der Bürger einzubringen. So habe ich beispielsweise als Vertreter des MEP Donau-Forums am ersten Jährlichen Forum zur Donauraumstrategie im November 2012 in Regensburg teilgenommen, bei dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast war.“

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